Eine unvorstellbare Zahl - 64 Spielpätze gibt es in der Kinderboomtown der Republik, dem Prenzlauer Berg.
Einer der schönsten Spielplätze ist dabei in der Marienburger Strasse 41, kurz “Marie” genannt. Es gibt ein tolles Spielschiff auf dem sich wilde Seeräuber und andere Seeleute austoben dürfen. Ansonsten reicht das Angebot von Hütten bauen über Tischtennis und einen Wasserspielplatz. Schwerpunkte der geleitete Arbeit vor Ort sollen dabei sein ”Offenheit, Kostenfreiheit, Freiwilligkeit, keine Ausgrenzung, Beziehungsarbeit, Entfaltung der Kreativität, Anregen der Sinne, Selbstständigkeit und Selbstvertrauen, Kooperation, Gleichberechtigung der Geschlechter, ständig veränderbare Angebote, Elternarbeit, Treffpunkt. Genutzt wird der Platz in aller erster Linie von Kindern und Jugendlichen, die ihn am Nachmittag in ihrer Freizeit besuchen, aber auch Hortgruppen, Schul- und Kitagruppen.”
Für Kinder aus Charlottenburg und Wilmersdorf gibt es seit Anfang Mai diesen Jahres ein neues highlight - der Spielplatz “Zirkus Aladin” am Nikolsburger Platz.
Die Berliner Wasserbetriebe haben diese tollen Spielplatz finanziert und mit viel Liebe wurde ein wunderbarer Platz fertiggestellt. Man kommt über einen nachempfundenen Zirkuseingang in das Areal, welches wirklich einem Zirkus zum verwechseln ähnlich sieht. Gleich am Eingang ist ein Wasserspielbereich und ein Karussell. Leicht beschattete Bänke machen da es auch den Müttern und Väter leicht, auf die kleinen Racker aufzupassen.
Etwas für ältere Kinder und besonders Mutige, ist der Kletterbereich, der einem Zirkuszelt nachempfunden wurde, dort ist auch genug Platz um zu buddeln und zu toben. Ein Ballplatz mit Toren ist für alle da.
Über den Platz verteilt sind viele toll geschnitzte Holztiere, wo man nur hoffen kann, dass die üblichen Vandalen vor dieser Arbeit wenigstens noch ein paar Jahre Respekt zeigen.
Für ein paar gemütliche Spielchen mit den Kindern ist der Aladin ein absolutes Muss!
Versteckt in einer Senke befindet sich der Kinderspielplatz in der Forckenbeckstrasse in Wilmersdorf, ein paar hundert Meter vor dem Schwimmbad.
Das rund 2.500 Quadratmeter große Gelände ist ruhig und von Bäumen umgeben. Um den Spielplatz zu erreichen steigen die Kinder und Eltern vom Eingang in der Forckenbeckstraße, der sich zwischen Cunostraße und Tölzer Straße befindet, eine Treppe hinab. Leider ist gleich nebendran ein übel riechender Tümpel, der immer mal wieder einen davon abhält dort hinabzusteigen.
Es gibt ein Wasserspielbereich und eine kleine Netzlandschaft. Eine große Kletter und Holzkombi ist ganz gut in die Hanglage angepasst und ist für die Kletterer sehr gut geeignet, über Seilbrücken und Podeste balancieren die Kinder zum Holzturm mit Kletterwand und weiter zur Spielfläche.
Es ist ein kleiner ballspielplatz mit Toren für die älteren Kinder und eine Tischtennisplatte vorhanden - insgesamt ganz gelungen, auch wenn uns die Lage nicht gefällt
Der Berliner Zoo ist an sich schon toll - in Kombination mit dem großen Abenteurspielplatz allerdings unschlagbar! Unsere Kinder lieben es…aber ohne Knut war es schöner, weil nicht so voll!
Der Abenteurspielplatz hat viele Attraktionen und das neue Schiff perfektioniert den Aufenthalt dort. Man hat Schwierigkeiten in der Größe des Areals seine Kinder wieter im Blick zu behalten, aber es gibt keine Autis und hunde…so dass dies auch nicht permanent nötig ist!
Wer immer mal wieder hingeht sollte eine Jahreskarte bzw. “Familienticket” für 70 EURO besorgen - da sind die Kinder frei bis zum 15. Lebensjahr! Den Bollerwagen gibt es nur am Eingang zum Bahnhof und kostet extra und ist zumindest bei uns ein MUSS!
Der gute alte “Stutti” - nach Jahren der Versenkung, mausert sich die Gegend dann doch wieder. Ich gebe zu, dass ich viele Jahre dort nicht mehr hin bin…es war mir zu sehr “alt-berlin”erisch.
Der Spielplatz am Stuttgarter Platz hat den ein oder anderen Vorteil, den größten Vorteil vorab - es gibt eininge tolle Cafes darumherum, bei denen man sich so richtig bei einem Macciato vergnügen kann. Ein weitere Vorteil - es gibt Kinder! Ist im Westen nicht bei jedem Spielplatz so klar! Er ist darüber hinuas auch recht groß und das Spielgerät in gutem Zustand - ein paar weniger Zigaretten und Hunde würden sicherlich dann noch Vorteile bringen.
Auf dem NachHuase Weg kann man dann noch im Pan Degli Angeli tolle Weine und Nudeln mitnehmen - dies macht den Tag mit den Kindern so richtig rund!
Berlin begeistert mich immer wieder, weil man die Augen an so vielen Orten schließen kann und sich woanders fühlt. Die gesamte Stimmung ist an diesem Ort ist anders und genau so, wie man sie memorisiert hat.
So geht es mir auf dem Spielplatz am Faradayweg - kein besonderer Spielplatz: EIne Rutsche, eine Doppelschaukel, ein bisschen Sand…aber auch eine Kirche! Wir sind immer mal wieder an einem Samstagvormittag dort, oder zu einem Frühstückspicknick Sonntags. Die Glocken läuten, Familien kommen mit Rädern und breiten ihre Decken aus.
Manchal finden kleine Feste statt…man schließt die Augen, hört die Glocken und die Kinder, das leise Gespräch von der Decke gegenüber….man ist in einer Kleinstadt, man fühlt sich heimelig! Unsere Kinder tun dies dort auch……
Wir mögen ihn, denn “RIAS” Wasserspielplatz in Berlin, entlang der ehemaligen Kufsteiner Straße, an der Bezirksgrenze zu Schöneberg - dem unteren Ende des Volksparks.Hier sind mehrere Spielbereiche in den Park eingebettet. Gegenüber dem “RIAS” Rundfunkgebäude befindet sich eine große, mit alten Bäumen bestandene Sandspielfläche. An einem großen Wasserspielplatz können sich die Kinder austoben. Es gibt eine kleine Hängeseilbahn und viele Türme, Schaukeln und andere Bereiche zum spielen.Gleich gegenüber sind drei Rutschen, davon eine recht große, bei der man unheimlich viel “Drive” bekommt Wir sind gerade im Sommer immer mal wieder dort - es ist recht schattig und nicht übervoll - es macht Laune dorthin zu gehen, auch wenn es viele Hunde gibt und Mütter, die immer noch nichts davon gehört haben, dass die Zigarette nun draußen bleibt!