Manchmal ist es Liebe auf den ersten Blick. Man sieht ein Kleid für die Tochter und muss es haben, kostet es was es wolle. Die Kleider und Hosen von Fräulein Singer aus Berlin gehören dazu… hoffentlich bald mit größerem eigenen Shop und Internetauftritt, denn nur von Mund zu Mund Propaganda kann man nicht leben!
Oder sollte ich dies besser nicht sagen, dann bleibt es eine Geheimtipp…
Wer mit Kindern kennt sie nicht, die Luise in Dahlem. Einer der schönsten Biergärten Berlins in der Nähe des U-Bahn “Dahlem Dorf” - es empfangen uns wunderschöne, große und hohe Kastanienbäume, die immer ausreichend Schatten geben.
Das Restaurant ist im “hinteren” Teil von Familien mit Kindern frequentiert, da der kleine Spielplatz den Eltern genug Zeit gibt auch ein wenig in Ruhe zu essen und die schönen Nachmittage oder Abende zu geniessen - man kann dies auch, wenn…..
….ja wenn nicht in über 50% der Fälle man auch mit einem gewissen Ärger das Lokal verlassen würde. Die 580 Plätze müssen bedient sein - und dies ist gerade am Anfnag der Saison eine einzige Katastrophe! Wenn man mit mehreren Leuten unterschiedliche Speisen bestellt hatte, kommen die nur sehr selten zusammen an - immer vorausgesetzt, dass die mobilen Buchungsgeräte auch sauber funktionieren.
Das Essen ist o.k, aber auch ganz schön teuer geworden, die Pizzen sind fein….
Also, immer wieder viel zu tun dort und einniges weiter zu verbessern - es ist aber herrlich, diese Luise mit Restaurant und Spielplatz!
Der Berliner Zoo ist an sich schon toll - in Kombination mit dem großen Abenteurspielplatz allerdings unschlagbar! Unsere Kinder lieben es…aber ohne Knut war es schöner, weil nicht so voll!
Der Abenteurspielplatz hat viele Attraktionen und das neue Schiff perfektioniert den Aufenthalt dort. Man hat Schwierigkeiten in der Größe des Areals seine Kinder wieter im Blick zu behalten, aber es gibt keine Autis und hunde…so dass dies auch nicht permanent nötig ist!
Wer immer mal wieder hingeht sollte eine Jahreskarte bzw. “Familienticket” für 70 EURO besorgen - da sind die Kinder frei bis zum 15. Lebensjahr! Den Bollerwagen gibt es nur am Eingang zum Bahnhof und kostet extra und ist zumindest bei uns ein MUSS!
..es ist schon ein sehr sonderbares Gefühl, wenn die eigenen kleinen Kinder in dem nun eigenen Garten umhertollen. Es macht tatsächlich stolz und glücklich, weil man sich zurückerinnert an die eigene Kindheit und wie sorgenlos man Regenwürmer und anderes Getier malträtierte und kennenlernte, wie man im Gras rumtollte und herrlich dreckig wurde, wie man mit Gartengeräten irgendwo irgendetwas schaufelte.
Man erkannt auch seine Eltern wieder, wie man selber leicht schimpft, dass man wieder Wäsche waschen muss, dass man wieder Laufspuren im Haus hat und, und, und….
Kinder sind eine Reise zu sich selbst, eine Reise zu den eigenen Eltern und in die Vergangenheit, sie sind eine Reise in die Zukunft, sie sind das echte Leben!
Der gute alte “Stutti” - nach Jahren der Versenkung, mausert sich die Gegend dann doch wieder. Ich gebe zu, dass ich viele Jahre dort nicht mehr hin bin…es war mir zu sehr “alt-berlin”erisch.
Der Spielplatz am Stuttgarter Platz hat den ein oder anderen Vorteil, den größten Vorteil vorab - es gibt eininge tolle Cafes darumherum, bei denen man sich so richtig bei einem Macciato vergnügen kann. Ein weitere Vorteil - es gibt Kinder! Ist im Westen nicht bei jedem Spielplatz so klar! Er ist darüber hinuas auch recht groß und das Spielgerät in gutem Zustand - ein paar weniger Zigaretten und Hunde würden sicherlich dann noch Vorteile bringen.
Auf dem NachHuase Weg kann man dann noch im Pan Degli Angeli tolle Weine und Nudeln mitnehmen - dies macht den Tag mit den Kindern so richtig rund!
Die Domäne Dahlem ist immer wieder einen kleinen Ausflug Wert - neben den vielen Veranstaltungen wie Töpfermarkt, oder einem historischen Jahrmarkt (nicht zu vergessen der schöne Weihnachtsmarkt!) gibt es für die etwas älteren Kinder immer iweder speziellere Programme, bei denen man Töpfe bemalen kann oder auch an irgendwelchen Führungen sich beteiligt!
Man kann aber infach nur so hingehen, mit den Kindern Fahrad fahren übern, ein Würstchen (bald wird dort auch dir Bratwurstmeisterschaft ausgefochten!) mit - natürlich - biologisch angebauten Apfelsaft trinken, oder einfach nur Kaffee und Kuchen genießen.
Immer wieder ein Höhepunkt für die Kleinen ist die Traktorfahrt und der KOntakt zu vielen Tieren - es lohnt sich auch unter Domäne Dahlem zu schauen!
Berlin begeistert mich immer wieder, weil man die Augen an so vielen Orten schließen kann und sich woanders fühlt. Die gesamte Stimmung ist an diesem Ort ist anders und genau so, wie man sie memorisiert hat.
So geht es mir auf dem Spielplatz am Faradayweg - kein besonderer Spielplatz: EIne Rutsche, eine Doppelschaukel, ein bisschen Sand…aber auch eine Kirche! Wir sind immer mal wieder an einem Samstagvormittag dort, oder zu einem Frühstückspicknick Sonntags. Die Glocken läuten, Familien kommen mit Rädern und breiten ihre Decken aus.
Manchal finden kleine Feste statt…man schließt die Augen, hört die Glocken und die Kinder, das leise Gespräch von der Decke gegenüber….man ist in einer Kleinstadt, man fühlt sich heimelig! Unsere Kinder tun dies dort auch……
Wir mögen ihn, denn “RIAS” Wasserspielplatz in Berlin, entlang der ehemaligen Kufsteiner Straße, an der Bezirksgrenze zu Schöneberg - dem unteren Ende des Volksparks.Hier sind mehrere Spielbereiche in den Park eingebettet. Gegenüber dem “RIAS” Rundfunkgebäude befindet sich eine große, mit alten Bäumen bestandene Sandspielfläche. An einem großen Wasserspielplatz können sich die Kinder austoben. Es gibt eine kleine Hängeseilbahn und viele Türme, Schaukeln und andere Bereiche zum spielen.Gleich gegenüber sind drei Rutschen, davon eine recht große, bei der man unheimlich viel “Drive” bekommt Wir sind gerade im Sommer immer mal wieder dort - es ist recht schattig und nicht übervoll - es macht Laune dorthin zu gehen, auch wenn es viele Hunde gibt und Mütter, die immer noch nichts davon gehört haben, dass die Zigarette nun draußen bleibt!
Als süddeutsches Gewächs glaubt man ja seinen Augen nicht - ein Park ist dieser Britzer Park ja wirklich, gepflegt und ohne Hunde mit Blumen, die noch stehen und allerlei Belustigung überall.
Unsere Kinder sahen die Bimmelbahn, hartten einen irren Spass auf einem tollen Spielplatz, der nicht runtergekommen war, sondern auch ein wenig die Phantasie anregte - mit Indianerdorf und Weltkarte und, und, und…..
Und dies in Britz in Neukölln, mann oh mann - was hat man doch selber für Vorurteile und wie beschränkt hängt man da in seinem Kiez! Dies war mir wieder enmal eine Lehre, aufraffen und neues entdecken - wo sonst hat man diese Range an Möglichkeiten in diesem Land?
Es ist schon sehr befremdlich - da hausen schon Jahrtausende diese netten Blutsauger in unseren Landen und nun bringt dieser tolle Frühling/Sommer - oder was auch immer dies nun ist - eine Plage hervor. DIE ZECKE.
Nicht dass ich diese Gefahr unterschätze, aber dieser Medienhype ist schon unerklärlich - die Kinder sollen in weißen Shirts (wie lange denn dies bitte, denn das Schokoladeneis machen diese hellen Klamotten schnell dunkel) und langen Beinkleidern durch die Natur streifen….. In den Gräsern hängen die Tierchen und warten darauf sich mit dem frischen Blut meiner Süßen zu nähren und als Dank dann die Borreliose weiterzugeben (in 1% der Fälle zumindest!) - ohne uns sagt da meine Frau und kleidet die Kinder in hell und lang!
Andere Mütter schicken die Kinder erst nicht mehr da raus, wo Gräser wachsen….
Wieder andere Mütter sehen dies locker und sind mit Zeckenzange, oder einer handlesüblichen Pinzette bewaffnet - immer am Ort des Geschehens….gut sind auch andere Möglichkeiten des Zeckenschutzes.
Bei Stiftung Warentest gab es nun den ultimativen Test. Autan soll helfen oder auch Zanzarin Zeckenschutz, andere Sprays scheinen da etwas bzw. deutlich abzufallen….