BerlinDad

17. Januar 2007

Kinder die schlecht schlafen, sind keine Patienten?

Abgelegt unter: Kinder — berlin-dad @ 17:55

So ein Blödsinn habe ich ja noch nicht gehört - dies soll als CONTRA in der letzten ELTERN gegen Schlf Trainigsprograme sein! Eine Psychologin - Frau Diekmeyer - behauptet, dass die Kinder die schlcht schlafen vor allem Beachtung haben wollen! Super Aussage! Es sind keine “Patienten, die nach gewissen Methoden behandelt werden sollten, vor allem dann nciht, wenn diese MEthoden schmerzhaft für alle Beteiligten sein kann”.

Sicherlich richtig ist, dass viele Eltern ihr Kind nicht weinen hören können und deshalb irgendwann das Kind den Eltern auf der Kopf herumtanzt. Aber die Schlafprobleme der Kinder den Eltern und deren “Konflikten” wieder zuzuschreiben, ist das Ausmaß aller Psychologieversuche! 

Manchmal sollte sich auch ein/e Psychologe/in klar werden, dass Kinder Grenzen brauchen und wer die anfängt zu verschieben, jeden Abend ein wenig mehr, der weiß dann irgendwann nicht mehr weiter. Die Kinder die in meinem Umfeld nicht schlafen sind alle immer nach dem Tenor “ist doch nicht schlimm” auch gegen 23.00 Uhr erst ins Bett gekommen….

Eltern von schlecht schlafenden Kinder sind die Patienten, die Hilfe benötigen  - damit sie den Kindern helfen! 

 

 

16. Januar 2007

Mütter dieser Stadt

Abgelegt unter: Kinder, Familie — berlin-mum @ 16:50

In dieser Stadt gibt es so viele Mütter die den Spagat von Beruf, zum Teil ganz tollen Berufen, und Kinder gehen. Aber in meinem Umfeld wird dies nicht mehr so verbissen gesehen, wer zu Hause bleiben will, der macht dies und ich kenne es nicht, dass die dann auch schief angeschaut wird.
Dafür ist Berlin toll, make your own way! Feel free! Also ich habe nach einem Jahr wieder Teilzeit gearbeitet, Marketingmanager bei einem großen Plattenlabel in Berlin, den es so heute nicht mehr gibt. War eine sehr schöne Zeit diese beiden Seiten miteinander zu verbinden, bei einem Kind auch wirklich kein Problem, denn es bleibt genug Zeit. Was sind wir in PeKip und Krabbelgruppen gewesen, was war dies für ein toller Sommer 2003…der Kleene konnte permanent draußen rumkrabbeln und das schöne Leben genießen. Er schlief gut und viel, hat toll gegessen und war rundum gesund. (na ja fast, wie es bei den Kleinkinder halt so ist!)
Ich verstehe viele Mütter nicht, die diese Zeit nicht geniessen wollen, denn es ist mit einem Kind ein unendlicher Genuss. Dies allerdings als Begründung zu haben zu Hause zu bleiben, mit diesen Müttern habe und hatte ich mein Problem. Ein Kind, sorry – wo ist da die Arbeit und der Stress?

15. Januar 2007

..die Idee geht weiter

Abgelegt unter: Idee — berlin-mum @ 13:03

Ich kenne jetzt ja meinem Mann schon viele Jahre, er hat mich schon durch eine andere Selbständigkeit begleitet und steckt auch sonst immer wieder voller Ideen – aber bei der Planung des Kinderprogramms ist er doch eher konservativ.

Vielleicht war er ja deshalb so von der Idee angetan. Ich weiß noch ganz genau wie er in diesem Winter in einem Kinderzirkus saß und sich schwarz ärgerte in diese Kinderverdummung für übertriebenes Geld. Wir können ja dies dafür notwendigen 35 EURO für 4 Personen verkraften, aber wie soll denn bitte hier eine größere Familie reingehen, die sehr hart kalkulieren müssen. Und dann ein Programm mit Hunden und Ziegen und ein Jongliernummer mit zwei Bällen? Diese Unverschämtheit darf einfach nicht sein.
Ich kommuniziere für mein Leben gerne, das Handy ist „offen“ und ein Teil meiner Freundinnen ist ebenso strukturiert, da kommen viele Infos rein und raus. Darüber hinaus noch dieser Basar Kindergarten, von dem ich jetzt auch schon zwei hinter mir habe, sowie zwei Tagesmütter – da weiß man inzwischen wohin gehen, vor allem im Sommer ist es ja verhältismäßig leicht. Aber langsam werden die Kinder anspruchsvoller und der Spielplatz mit oder ohne Wasser ist nicht mehr der ganz große Hit! Nur wo finden?

..und ich?

Abgelegt unter: Idee — berlin-mum @ 11:41

Ich kenne jetzt ja meinem Mann schon viele Jahre, er hat mich schon durch eine andere Selbständigkeit begleitet und steckt auch sonst immer wieder voller Ideen – aber bei der Planung des Kinderprogramms ist er doch eher konservativ.

Vielleicht war er ja deshalb so von der Idee angetan. Ich weiß noch ganz genau wie er in diesem Winter in einem Kinderzirkus saß und sich schwarz ärgerte in diese Kinderverdummung für übertriebenes Geld. Wir können ja dies dafür notwendigen 35 EURO für 4 Personen verkraften, aber wie soll denn bitte hier eine größere Familie reingehen, die sehr hart kalkulieren müssen. Und dann ein Programm mit Hunden und Ziegen und ein Jongliernummer mit zwei Bällen? Diese Unverschämtheit darf einfach nicht sein.
Ich kommuniziere für mein Leben gerne, das Handy ist „offen“ und ein Teil meiner Freundinnen ist ebenso strukturiert, da kommen viele Infos rein und raus. Darüber hinaus noch dieser Basar Kindergarten, von dem ich jetzt auch schon zwei hinter mir habe, sowie zwei Tagesmütter – da weiß man inzwischen wohin gehen, vor allem im Sommer ist es ja verhältismäßig leicht. Aber langsam werden die Kinder anspruchsvoller und der Spielplatz mit oder ohne Wasser ist nicht mehr der ganz große Hit! Nur wo finden?

14. Januar 2007

Ein Mädchen!

Abgelegt unter: Kinder — berlin-mum @ 22:18

In der WamS schrieb Bettina Seipp:

” Mütter und Töchter bilden seit alters eine natürliche Einheit , sagen Ethnologen und verweisen auf das Matriarchat. Sie war die dominierende Sozialstruktur von der Früh- bis zur Bronzezeit, als noch Frauen die Sippe zusammenhielten und für einen gerechten Ausgleich unter den Familienmitgliedern sorgten. Die Gier nach Privateigentum kam erst später auf, damit das männliche Erbfolgeprinzip und das Patriarchat. Ich jedenfalls habe meine Konsequenzen gezogen: ich werde einen neuen Clan gründen!!”

Sehr schön!

Ein Junge!

Abgelegt unter: Kinder — berlin-dad @ 22:08

Sehr schön, in der WamS von Miriam Hollstein:

„ Als ich erfuhr, dass ich einen Jungen erwarte, machte es in meinem Kopf fast unhörbar pling. Und dann noch einmal pling, pling, pling. Es war das Geräusch zerplatzender Träume. Träume von niedlichen Haarschleifen und Kleidchen, die ich meinem Kind hätte anziehen wollen. Und davon, dass ein Mädchen mit meinem Locken und meinen Augen einmal zu mir sagen würde: Mama, wenn ich groß bin, will ich so sein wie du.

Schlagartig wurden diese Bilder von Visionen überlagert, in denen ein kleines, dreckiges Monster mit aufgeschlagenen Knien sich im Supermarkt heulend zu Boden wirft, weil es keine Schokolade bekommt. Ich habe mich geirrt. Einen Sohn zu bekommen zu haben ist das Beste, was einer Mutter passieren kann. Und das nicht nur weil mein Sohn zufällig der hübscheste Junge der Welt ist. Es ist eine generelles Phänomen.“

Komisch meiner ist auch der hübscheste Junge!

11. Januar 2007

Warum mache ich nun diesen blog….oder die Zeugung einer Idee!

Abgelegt unter: Idee — berlin-dad @ 16:37

Ich sollte von einem AHA Erlebnis vor einigen Monaten sprechen. Es war einer dieser schönen Sonntage kurz nach dem Ende des Sommermärchens. Wir gingen wie immer an einen beliebten Wasserspielplatz, nahmen – wie immer – einen Cafe an der gleichen Stelle, nahmen – wie immer – mit den gleichen Leuten Kontakt auf, dass wir uns dort treffen und spielten – wie immer – an diesem Spielplatz mit unseren Kindern.

Danach kam aber die Frage, wo gehen wir denn jetzt noch hin, denn zu Hause wollte keiner wirklich mehr etwas kochen, die Würstchen waren für den nächsten Tag eingekauft und in der Luise waren wir die Tage davor schon…wohin also mit den fünf Kindern und sechs Erwachsenen gehen?

Viele Kneipen schließen kurzfristig wenn sie eine solche Horde Mensch – und unsere Kinder gehören nicht zu denen, die stundenlang auf dem Stuhl und am Tisch malen – im Anmarsch ist. Die “klassischen” Kinderkneipen sind auch nicht immer das erste Ziel im Sommer…also wohin?

Szenenwechsel.

Einen Tag später brachte ich unseren Sohn in den Kindergarten - ich tue dies leider nicht sehr oft, das der Weg für mich suboptimal ist - und hörte an diesem Tag den Müttern und Vätern zu, die ihre Kinder in eine der drei Gruppen brachten. Die Eltern werden verstehen, was da los war, zumal sich sehr viele der Eltern sehr gut kennen, während wir ja ganz neu waren….. es ging zu wie auf dem marokkanischen Basar. Jeder tauschte mit jedem schnell aus, wo er war, wie es war, warum es so war….. eine Informationsflut prallte da auf einen ein und es wurden kurz neue Hinweise ausgetauscht, wo man mal wieder hingehen könnte.

In der Regel ist es jedoch so, dass innerhalb eines Kindergartens und somit eines Kiezes, die Adressen bekannt sind – aber was will man tun, wenn man mal etwas anderes mit seinen Kindern tun will?

Mit dieser Frage gingen ich und meine Frau nun seit August schwanger………

 

 

9. Januar 2007

..der Anfang….

Abgelegt unter: Idee — berlin-dad @ 20:48

Jetzt musste ich mir auch noch die Werbung anhören, wo und wie ich mich über das Elterngeld informieren sollte. Zuerst erhöht man über Jahre hinweg die Kosten für Kinder, die in “normalen” Umständen geboren werden (nicht die Hartz IV Familien aus der Suppernannny oder die aus dem Haushalt von Herrn Hartz, die mit Formaten wie “Simple life” ihr ach so spannende Leben zelebrieren) und nun wundert man sich, dass genau diese nicht mehr Lust haben ihr komplettes Geld an alle möglichen Einrichtungen abzugeben!

HAAAAALLLLOOOOOOO - Überraschung! Der mündige Bürger reagiert - IGITT!

Jetzt werden wir Eltern also noch zum Jubeln aufgestellt und dürfen Herrn Beck bewundern, wenn er von einer langfristigen Lösung in der Kinderbetreuung ab einem Jahr und kostenfreien KITA PLätzen bis 2011 spricht! Für wie doof haltet ihr uns eigentlich?

Sogar die Grünen erkennen, dass es Familienpolitk geben sollte - Super, vorbei mit der freien Sexromantik unter Mondenschein bei der letzten Demo… die Kinder brauchen mehr als Ökoromantik und AKW freie Zonen! Vor allem brauchen wir mehr als die Kinder, die als Einkindanhängsel in der Kreuzberg WG toll in patchwork leben.

Also wir sollen jubeln, ich tue es auch ein wenig, dass die Übermama von der Leyen dieses Thema mit etwas mehr Pragmatik angeht, auch wenn sieben Kinder und Ministerjob und Hausmusik nicht gerade die Klassiker in meinem Freundeskreis sind

Aber Realität ist, dass die Kindergärten in Berlin immer noch zwischen 260 und 460 EURO kosten, dass es weiterhin überhaupt keine Lobby in dieser Stadt gibt, dass Hundekot tolerierterist, als wenn ein kleiner Junge an den Baum pinkeln muss…etc. Ich glaube viele Eltern von überall könnten diese oder ähnliche Geschichten erzählen.

Aber die Superfamilien (”Leon spiel bitte nicht mit der Tasche von der Frau und schlage deren Sohn nicht, ich finde das nicht gut und so….”) sind auch nicht die Lösung und nähren die Vorurteile in dieser Gesellschaft.

Dass aber ein Familienvater mit ausgezeichnetem mittlerem Einkommen sich nicht mehr als drei Kinder leisten kann (und egentlich auch diese 3 nicht!), ohne völlig auf Urlaub in fremden Gefilden zu verzichten, sich von der staatlichen Rente abhängig zu machen oder ab und an auch mal mit allen Essen zu gehen - dies kann nicht sein, dies darf nicht sein!

Da läuft was falsch, da läuft sehr viel falsch! 

 

8. Januar 2007

Love it……

Abgelegt unter: Kinder — berlin-dad @ 14:27

Es ist toll ein Vater in dieser Stadt zu sein, es ist toll eine Familie in dieser Stadt zu sein. Dies möchte ich beschreiben und weitergeben, denn es gibt die auch Seiten, die nicht so großartig und es gibt die vielen Möglichkeiten, die nicht genutzt sind! Dies ist ein Start in ein Projekt für eine andere Familie und ein familienfreundlicheres Berlin! 

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