BerlinDad

24. Januar 2007

Mütter und die Kommunikation

Abgelegt unter: Mutter — berlin-dad @ 14:53

Ich hatte nach der Geburt unserer Kinder das Gefühl, dass die Kommunikationsbereitschaft meiner Frau nach extrem starker Steigerung am Anfang der Kinderzeit (wie soll ich es sonst zeitlich hinbekommen vielen Freundinnen von der Geburt etc. erzählen und vor allem von den Emotionen in den ersten Tagen und Wochen) wieder etwas gesunken ist.
Da viele Frauen um sie herum nun auch Kinder haben, kann die Kommunikation nicht mehr die extremen Inhalte und damit auch Längen haben wie davor -  denn dazu fehlt auch innerfamiliär die Zeit sich auszutauschen. Permanentes telefonieren ab 20.00 Uhr geht dann nicht mehr – die Konsequenz: die Kommunikation wird dann eher männlich.
 Man teilt sich kürzer, prägnanter mit – in manchen Fällen auch deutlich oberflächlicher. Viele wichtige Parameter der vorherigen Kommunikation werden unwichtiger.


Aber wenn diese Frauen dann losgelassen werden oder die Möglichkeiten des Internets voll ausgeschöpft werden, dann ist ein unglaublicher Nachholbedarf da. Nicht nur die aufgelaufenen Problemchen und Frustrationen des Alltags laufen da, so ganz nebenher wird  noch die BUNTE, GALA und Konsorten besprochen. Ein unglaublicher Output findet da statt. Ein unbeschreiblicher Kommunikationsbedarf bricht da auf.


Manchmal beängstigt mich dieser Output!

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