…weil es so schön ist!
Die Arbeitslosigkeit ist runter - eine fade Meldung eigentlich, aber für viele Familie so wichitg, dass dies auch weiter geht!
Die Arbeitslosigkeit ist runter - eine fade Meldung eigentlich, aber für viele Familie so wichitg, dass dies auch weiter geht!
Dies ist ja echt typisch - ich dachte der Kerl arbeitet und nun hängt der auch im Netz rum und schriebt hier einfach so weiter. Nun denn….
Ich bin hier noch weiter in Sachen Namen unterwegs gewesen und hatte ja von Anfang an das gefühl, wir müssen den Bezug von Berlin mit reinnehmen. Ich werdet es schon vermuten, aber berlin-mum ist auch der Titel der Seite, welche wir machen wollen.
Der Name hat alles - es wird diese großartige Stadt gewürdigt und im Gegensatz zu Mama, oder Mami empfand ich den Begriff mum immer schon etwas lockerer. Mama oder Mami ist mir zu sehr besetzt mit sehr mütterlichen Werten - nicht so sehr mit den Attributen, wie ich mich sehe. Und mom ist dann schon weder sehr amerikanisch und deutlich zuviel des Guten.
ich bin ja im Moment super viel im Netz unterwegs und blogge auch gerne auf fachlichen Seiten - eher weniger bei den ganzen Mamas und Papas im Netz! Bis vor kurzem wusste ich ja garnicht was da abläuft, bis mir mein Götergatte von web2.0 erzählt hatte.
Ich bin echt angefixt!
Nun kommen wir also wieder über die Kommunikation zu unserer Idee -
Wir haben festgestellt, dass Eltern ständig auf der Suche nach weiteren Informationen sind.
Wir haben festgestellt, dass die Kommunikation vieler Mütter sich zunehmend ins Netz verschiebt.
Wir haben festgestellt, dass die heutigen Anwendungen im web2.0 der Kommunikation in Kindergarten und ähnlichen Mütter/Vätergruppen sehr nahe kommen.
Was liegt also näher, als zu schauen, was es an communitys für Eltern und deren Kinder in diesem Netz gibt! Die Jungs aus Kalifornien helfen da doch sehr gut weiter – die googelei brachte uns auf eine site: babyblog.de - da wurden immer wieder solche Portale bewertet und getestet.
Ich trinke hier gerade eine Flasche Wein, mein Mann arbeitet, die Kinder schlafen zwischen den Hustenanfällen und ich muss ständig daran denken, dass ich sie liebe. Was war eigentlich vor dieser Zeit?
Geht es euch auch so, dass ihr denkt wie man eigentlich ohne Kinder gelebt hat und es einem so fremd vorkommt, so weit weg, so unwirklich!
In der WELT die Überschrift: „SPD und UNION wollen sich in de Familienpolitik gegenseitig ausstechen.“ Na toll – vielleicht ein bisschen spät?
In der gleichen WELT dann ein paar Seiten später ein Besricht über die neu Berlinerin (und Neu Wilmersdorferin) Katja Saalfrank unserer allseits geliebten Super-Nanny! Ein Zufall oder doch ein tieferer Zusammenhang?
Haben womöglich von der Leyen und die Super-Nanny was gemeinsam?
Zumindest haben Sie 11 Kinder zusammen, dies macht sie in gewisser Weise zu freaks unserer Gesellschaft, beides sind Übermütter und – dies akzeptiere ich uneingeschränkt – Frauen, die meinen uneingeschränkten Respekt verdienen. Es sind freaks, weil sie die völligen Anachronismen verkörpern. Mutter, ganz offensichtlich mit Spass an dem was sie tun, dadurch erfolgreich und vor allem schienen sie perfekt organisiert!
Die Grundforderungen unterschieden sich auch nicht wesentlich, während die eine Ganztagesbetreuung, kostenlose KITA Plätze und das Modell der doppelten Verdiener (bei der Rentenvorhersage auch ein unbedingtes MUSS) bevorzugen, kümmert sich die andere um das persönliche Leiden jeder einzelnen Familie. Beide haben einen eher christlichen Hintergrund mit starken Wertvorstellungen und einer klaren Linie.
Da hätten sich die Pseudo68 der vorherigen Politikergeneration (z.B. Frau Schmidt) eigentlich eine Schiebe abschneiden sollen, ganz zu schweigen von dem Familienbild der Kohlära.
Ich hatte nach der Geburt unserer Kinder das Gefühl, dass die Kommunikationsbereitschaft meiner Frau nach extrem starker Steigerung am Anfang der Kinderzeit (wie soll ich es sonst zeitlich hinbekommen vielen Freundinnen von der Geburt etc. erzählen und vor allem von den Emotionen in den ersten Tagen und Wochen) wieder etwas gesunken ist.
Da viele Frauen um sie herum nun auch Kinder haben, kann die Kommunikation nicht mehr die extremen Inhalte und damit auch Längen haben wie davor - denn dazu fehlt auch innerfamiliär die Zeit sich auszutauschen. Permanentes telefonieren ab 20.00 Uhr geht dann nicht mehr – die Konsequenz: die Kommunikation wird dann eher männlich.
Man teilt sich kürzer, prägnanter mit – in manchen Fällen auch deutlich oberflächlicher. Viele wichtige Parameter der vorherigen Kommunikation werden unwichtiger.
Aber wenn diese Frauen dann losgelassen werden oder die Möglichkeiten des Internets voll ausgeschöpft werden, dann ist ein unglaublicher Nachholbedarf da. Nicht nur die aufgelaufenen Problemchen und Frustrationen des Alltags laufen da, so ganz nebenher wird noch die BUNTE, GALA und Konsorten besprochen. Ein unglaublicher Output findet da statt. Ein unbeschreiblicher Kommunikationsbedarf bricht da auf.
Manchmal beängstigt mich dieser Output!
Wie lange hat mir meine Frau vorgeworfen, dass ich mich nicht ausreichend um die Verbindung unseres Haushaltes mit der restlichen Welt kümmere. Nach dem endgültigen Aus unseres alten Computers mit seiner tollen ISDN Verbindung (es war ein ganz wilder Virus, dem ich mit der nachträglichen Installation eines Virenprogrammes den Gar ausmachen wollte, der Virus war tot, der PC auch!) hatte sich es nicht geschafft endlich einmal eine DSL Leitung ins Haus zu bringen (weiterlesen…)
Dann bin ich plötzlich über Tausende von tags (Wiki Verknüpfung) gestolpert…und was soll jetzt dies?
In diesem Moment ist mir die Bedeutung der web2.0 Anwendungen klar geworden – wir haben hier die ultimative Verknüpfung von verschiedenen Inhalten, die nicht nur statisch zueinander geordnet werden, sondern in der Masse der Informationen auch semantisch, lernend und somit fast intelligent.
Dies was wir Menschen sonst intuitiv und mit unterschiedlichsten Empfindungen erfahren wird nun im Netz nachgebildet, ich kann vielleicht bald wirklich meine gewünschten Inhalte aus der ganzen Masse an Informationen erkennen und trennen?
und genau hier habe ich nun die Chance erkannt, wie man gute Infos von schlechten Infos zu unterscheiden weiß. Das Netz bietet also gute Möglichkeiten, man muss sie nur nutzen und auch wissen, wie man sie nutzen könnte!
Der aufmerksame Leser hat schon gesehen, dass ich web2.0 nicht verstanden hatte. Was hat openBC mit web2.0 zu tun? Die ganze youtube und flickr Aufregung habe ich als normaler Nutzer also nicht wirklich nachvollzogen – was soll dieser ganze Hype? O.k ein amerikanischer Senator kann keine ausländerfeindlichen Bemerkungen mehr machen, denn irgendeiner hat sein handy schon laufen und Paris Hilton kann in keiner Kneipe mehr oben ohne laufen, ohne dass dieses Bild nicht 1 Minute später schon weltweit 100.000 Abrufe hat. Aber soll ich mir wirklich das Getue von Teenagern anschauen und dies als Demokratisierung des Netzes feiern? Ist es die Diktatur der Modeerscheinungen, des einfachen Geschmacke
Erst später sind mir dann bei google die ganzen Wiki Seiten wirklich aufgefallen – vorher hatte ich mir darüber keine Gedanken gemacht Auch die Berichte in den Medien waren in den letzten beiden Quartalen nicht mehr zu übersehen (z.B. SPIEGEL) – dies ist doch faszinierend: Leute setzten sich hin und schrieben für „umme“ etwas, was jeder im Schrank stehen hat, nur etwas älteren Datums, oder ergoogeln kann..WARUM NUR?
Weil es ein dringendes Bedürfnis der Menschen ist etwas besonderes zu sein, aufzufallen! Denn es wird ja jedem vorgegaukelt. Mach nen block und schon wirst Du berühmt…..Und warum machen wir dies?
Weil ich mit unserer Idee auch unseren Alltag verbessern möchte und wenn etwas für mich gut ist, dann ist dies auch für andere Mütter gut! Darum war ich ganz schnell dabei. Eine web2.0 Seite für Mütter und Väter und deren Kinder. Weg von den ständigen Problemen, hin zu Lösungen für den normalen Alltagswahnsinn! Dies ist es was wir brauchen und hierzu benötigen wir mehr Infos und Tipps!
…und eben deshalb ist das web2.0 keine schöne neue WELT!
Es ist die Diktatur der besser Informierten und nicht nur die erhoffte Demokratisierung des Wissens!
läuft stressfrei mit WordPress ( WordPress.de )